Was ist Gestalttherapie?

„Von der Psychotherapie erwartet man, dass sie Menschen anpasst und sie wieder in das gesellschaftliche Joch einspannt. Gestalt versucht, angepasste Menschen, die in ihrem Joch nicht zufrieden sind, wieder auf eigene freie Füße zu stellen.”

 

  Bruno-Paul De Roeck

 

 

Gestalttherapie ist nicht nur ein Verfahren, sondern eine Lebenshaltung.

Ich werde versuchen, einen kurzen Einblick in `Gestalt´ zu geben, und Ihnen zu vermitteln, warum ich diese als so wirksam erachte.

 

Gestalttherapie (nicht zu verwechseln mit `Gestaltungstherapie´, die überwiegend künstlerisch arbeitet), gehört zu den humanistischen Therapieverfahren und wurde in den 40er Jahren von Fritz und Laura Perls, sowie Paul Goodman entwickelt, die ursprünglich psychoanalytisch arbeiteten.

 

Der Therapeut begegnet dem Klienten unvoreingenommen und wertet nicht. Beide begegnen sich auf `Augenhöhe´.

 

Die Gestalttherapie geht davon aus, dass sich der Mensch in einem lebenslangen Entwicklungsprozess befindet. In diesem gibt es Erlebnisse, Erfahrungen, Brüche, - `Gestalten´, die den Menschen in seiner Lebensführung behindern.

 

Neben Gesprächen über ein Thema, ist der Fokus in der Gestalttherapie auf das Erleben und Erfahren dieses Themas im `Hier und Jetzt´ gerichtet.

Dazu stehen dem Therapeuten eine Vielzahl von Experimenten und Übungen zur Verfügung, wobei natürlich der Klient bestimmt, worauf er sich einlässt.

 

`Unerledigte´ Situationen und Erlebnisse können auf diese Weise sicht- und spürbar gemacht, verarbeitet und integriert werden - `Gestalten´ werden geschlossen.

 

Die Gestalttherapie eignet sich für Einzel-, Paar-, und Gruppentherapie.

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